Pink Moon
~22% Vol. · StarkTropical & Tiki
TheCocktailDB
sauerfruchtigstarksüß

Pink Moon

0 Bewertungen

Zeit

2 Min.

Level

Einfach

Glas

Coupe

Eis

Crushed Ice (im Shaker)

Geschmacksprofil & Sensorik

Fruchtig4/5
Sauer / Frisch5/5
Süßlich2/5
Bitter / Herb1/5
Kräftig / Boozy4/5
Portionen:
1 Glas
Einheit:

Zutatenliste

berechnet für 1 Glas
Gin
Pro ChoiceTanqueray No. Ten
2 cl

Zubereitungsschritte

Methode: Geschüttelt (Shaken)
1

In einem Shaker mit Eis langsam schütteln und in ein quadratisches Whiskeyglas abseihen. Mit frischem Eis belegen. Zum Garnieren die Brombeeren hinzufügen. Fügen Sie Blumen und ein grünes Blatt für einen besonderen Look hinzu!

Profi-Tipp vom Barkeeper

"Spare niemals am Eis — mehr Eis bedeutet weniger Schmelzwasser und ein länger kaltes Getränk."

Pink Moon

Auch der Pink Moon ist kein Klassiker, sondern ein moderner Drink ohne dokumentierte Herkunft. Der Name wird von mehreren voneinander unabhängigen Rezepten getragen, darunter zwei Markenkreationen. Ich habe nachgeschlagen – zu Erfinder oder Entstehungszeit findet sich in keiner Quelle etwas Belastbares.


Die Datenbankversion


Da ich vermute, dass deine Liste aus TheCocktailDB stammt, hier der dortige Eintrag im Wortlaut:


Zubereitung: Langsam mit Eis im Shaker schütteln, in ein eckiges Whiskyglas abseihen, frisches Eis nachfüllen, mit Brombeeren garnieren. Die Quelle empfiehlt zusätzlich Blüten und ein grünes Blatt für die Optik.

Zwei Anmerkungen dazu, die du kennen solltest, bevor du das übernimmst:


„1 Shot" ist keine Maßangabe. Je nach Land liegt ein Shot zwischen 2 und 5 cl. Gin und Kokoslikör zu gleichen Teilen ergibt außerdem einen sehr süßen Drink – 5 cl Gin auf 2 cl Kokoslikör wäre die plausiblere Auslegung, aber das ist meine Einschätzung, nicht die Vorgabe.


Nichts an diesem Rezept ist rosa. Gin, Kokoslikör, Holunderblütensirup und Limettensaft sind allesamt farblos; die Brombeeren liegen als Garnitur obenauf und färben nicht. Der Drink im Glas ist trüb-weißlich. Der Name passt zum Foto in der Datenbank, aber nicht zum Rezept.


Geschmacklich ist es ein Gin Sour mit Kokos und Holunderblüte: floral, tropisch-süß, von der Limette gebrochen. Die Kombination funktioniert, ist aber weit weg von jedem klassischen Bauprinzip.


Die anderen Pink Moons


Unter demselben Namen laufen außerdem:


  • Eine Paloma-Variante einer Mezcal-Marke – Werbetext, nicht als eigenständiger Drink etabliert.
  • Ein Tequila-Grapefruit-Drink einer Tequila-Marke aus einer Horoskop-Reihe: Blanco Tequila, Grapefruitsaft, Limette, Zimt-Agavensirup, geschüttelt und auf Eis im Tumbler serviert. Handwerklich der überzeugendste der drei – im Kern eine Paloma mit Zimtnote.
  • Ein Gin-Drink von Cynthia Rowley, ebenfalls im Rahmen einer Markenkooperation: Pink Gin mit viel frischem Limettensaft, aufgefüllt mit Soda oder Tonic.
  • Ein Spritz mit Gin, Aperitivo, Zitrone, Zuckersirup und Sekt-Rosé.


Der Name „Pink Moon" ist offenbar attraktiv genug, dass ihn mehrere Marken unabhängig voneinander vergeben haben. Ein gemeinsamer Nenner existiert nicht – nicht einmal die Basisspirituose.

Häufige Fragen

Wie schmeckt ein Pink Moon?

Der Pink Moon schmeckt angenehm süßlich und erfrischend säuerlich und intensiv fruchtig und kräftig im Geschmack.

Wie stark ist ein Pink Moon?

Ja, der Pink Moon ist ein eher starker Cocktail mit höherem Alkoholgehalt. Genießen Sie ihn verantwortungsvoll.

Community Reviews

Reviews0

Noch keine Bewertungen. Sei der Erste!

Weitere Klassiker entdecken

Orange Rosemary Collins
~22% Vol.· Stark
Klassiker
Cocktail

Orange Rosemary Collins

Orange Rosemary CollinsEin moderner Drink ohne dokumentierte Herkunft – aber anders als bei den Zufallsfunden der letzten Einträge ist er handwerklich sinnvoll gebaut und folgt einem klaren, alten Bauprinzip. Er ist eine Variation des Tom Collins.Die Collins-FamilieDer Tom Collins ist einer der ältesten Longdrink-Klassiker: Gin, Zitronensaft, Zuckersirup, mit Soda aufgefüllt, im hohen Glas über Eis. Die Collins-Formel ist im Grunde ein Sour, verlängert mit Kohlensäure – und sie ist so robust, dass sie sich beliebig abwandeln lässt. Genau das passiert hier: Der Orange Rosemary Collins ersetzt einen Teil der Zitrone durch Orangensaft und den neutralen Zuckersirup durch Rosmarinsirup.Die ZutatenÜber alle gefundenen Quellen hinweg besteht der Drink aus:Gin (London Dry)frischer Orangensaftfrischer ZitronensaftRosmarinsirupSoda zum AuffüllenRosmarinzweig und Orangenzeste als GarniturZu den Mengen muss ich ehrlich sein: Eine verbindliche Spezifikation habe ich nicht gefunden. Die Quellen – darunter eine Rezeptseite eines großen Spirituosenkonzerns – beschreiben durchgängig nur den Ablauf, nicht die Zentiliter. Andere Treffer waren automatisch generierte Rezeptseiten mit inhaltsleeren Anweisungen wie „Spirituosen ins Glas geben und zu gleichen Teilen mit den Mixern auffüllen", was bei diesem Drink schlicht falsch ist.Wenn du eine Spezifikation brauchst, würde ich sie nach Collins-Logik ansetzen:5 cl Gin3 cl Orangensaft2 cl Zitronensaft2 cl RosmarinsirupSoda zum AuffüllenDas ist meine Ableitung aus dem Collins-Grundgerüst, nicht die überlieferte Rezeptur – das solltest du im Text kenntlich machen, falls du es übernimmst.Die ZubereitungGin, Orangensaft, Zitronensaft und Rosmarinsirup mit Eis in den Shaker, kräftig durchschütteln, bis er außen beschlägt, und in ein gekühltes, mit frischem Eis gefülltes Collins-Glas abseihen. Mit Soda auffüllen und einmal vorsichtig von unten nach oben durchrühren, damit sich der Drink verbindet, ohne die Kohlensäure zu vertreiben. Garnitur: ein Rosmarinzweig und eine Orangenzeste. Beides gehört zum Drink, nicht zur Deko – Rosmarin wirkt fast ausschließlich über den Geruch, und die Zeste liefert die Orangenöle, die im Saft nicht enthalten sind. Wer den Rosmarinzweig vorher kurz zwischen den Handflächen anklatscht, setzt die Öle frei. Rosmarinsirup selbst machenDie einzige Zutat, die man nicht kaufen kann. Eine konkrete Anleitung aus den Quellen: 1 Tasse Zucker, 1 Tasse Wasser und 3–4 Rosmarinzweige in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Anschließend ziehen lassen und abseihen. Praktischer Hinweis: Rosmarin gibt sein Aroma schnell und dann zunehmend harzig ab. Zehn bis fünfzehn Minuten Ziehzeit nach dem Abkühlen reichen meist; wer die Zweige über Nacht drin lässt, bekommt einen Sirup, der eher an Nadelbaum als an Kraut erinnert. Im Kühlschrank hält er etwa zwei Wochen.CharakterZitrusbetont und spritzig mit einer krautig-harzigen Note darunter. Der Orangensaft bringt Süße und Rundheit, die Zitrone die Schärfe, der Rosmarin verhindert, dass das Ganze zu einem simplen Fruchtdrink wird. Ein London Dry mit deutlicher Wacholdernote harmoniert gut mit dem Rosmarin – beide sind nadelig-harzig und verstärken sich gegenseitig.Am Ende ein Aperitif-Longdrink, unkompliziert und alltagstauglich. Kein Klassiker, aber – anders als vieles andere auf deiner Liste – ein Drink, der sauber konstruiert ist und funktioniert.

2 Min.Highball
Mixen
Pure Passion
~22% Vol.· Stark
Klassiker
Cocktail

Pure Passion

Pure PassionAuch hier vorweg die ehrliche Einordnung: Pure Passion ist kein feststehender Cocktail, sondern ein Name, den mehrere voneinander unabhängige Rezepte tragen. Ich habe nachgeschlagen – es gibt weder einen dokumentierten Erfinder noch eine Leitrezeptur. Der Name beschreibt eher ein Versprechen als einen Drink: Passionsfrucht plus Wortspiel mit „Leidenschaft".Das einzige verbindende Element über alle Versionen hinweg ist die Kombination Passionsfrucht und Limette. Alles andere variiert.Version 1: Rum-Swizzle mit PassoãDie in Cocktail-Datenbanken am häufigsten hinterlegte Fassung: Rum, Passoã, Limettensaft, Passionsfruchtsirup, Peach Bitters und Minze, alles mit einem Barlöffel verrührt und auf Crushed Ice serviert, garniert mit Minze und einer essbaren Blüte.Mengenangaben liefert die Quelle nicht – die Datenbank führt nur die Zutatenliste. Das ist der Grund, warum ich dir hier keine Zentiliter nenne: Ich müsste sie erfinden.Handwerklich ist das ein Swizzle: im Glas gebaut, mit dem Löffel durch das Crushed Ice gerührt, bis das Glas außen beschlägt. Die Pfirsich-Bitters sind der interessante Teil – sie geben der Passionsfrucht eine steinobstige Tiefe, die reiner Sirup nicht liefert.Version 2: Cava-Cocktail mit Chili-ZuckerrandEine deutlich andere Richtung: Limettensaft, Passionsfruchtsaft und Triple Sec mit Eis schütteln, in ein vorbereitetes Glas abseihen und mit Brut Cava auffüllen. Der Glasrand wird mit Zucker und Chilipulver präpariert, was den Drink zwischen süß und scharf ansiedelt; der trockene Brut Cava gleicht die Süße des Passionsfruchtsafts aus.Ein Hinweis aus derselben Quelle, der praktisch relevant ist: Reiner Passionsfruchtsaft ist im Handel schwer zu bekommen. Verfügbar ist meist gesüßter Nektar – und der enthält oft Glukose-Fruktose-Sirup. Beim Etikett hinschauen lohnt sich, sonst wird der Drink sehr süß.Weitere FassungenRum pur: Das Fruchtfleisch zweier Passionsfrüchte muddeln, Saft einer Limette und 6 cl Rum dazu, mit Eis schütteln, auf Eis abseihen. Reduziert und nah am Daiquiri-Prinzip.Wodka-Longdrink: Johannisbeerwodka (Absolut Kurant), Passionsfruchtlikör und Cranberrysaft geschüttelt, im Highball mit einem Schuss schwarzem Wodka obenauf und Orangenscheibe.Chili-Wodka-Version: Ein Markenrezept eines US-Anbieters für Infusionsbeutel – Chili-infundierter Wodka mit Passionsfrucht und Limette. Werbetext, kein Barrezept.

2 Min.Highball
Mixen