Orange Rosemary Collins
~22% Vol. · StarkSours & Highballs
TheCocktailDB
fruchtigsauerfrischsüßstarkkräftig

Orange Rosemary Collins

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Zeit

2 Min.

Level

Mittel

Glas

Highball

Eis

Eiswürfel

Geschmacksprofil & Sensorik

Fruchtig5/5
Sauer / Frisch5/5
Süßlich5/5
Bitter / Herb1/5
Kräftig / Boozy4/5
Portionen:
1 Glas
Einheit:

Zutatenliste

berechnet für 1 Glas

Zubereitungsschritte

Methode: Im Glas gebaut (Built)
1

Die Spirituosen in das Glas geben und zu gleichen Teilen mit den Mixgetränken auffüllen. Mit Orangenscheiben im Glas sowie etwas Rosmarin obenauf garnieren.

Profi-Tipp vom Barkeeper

"Spare niemals am Eis — mehr Eis bedeutet weniger Schmelzwasser und ein länger kaltes Getränk."

Orange Rosemary Collins


Ein moderner Drink ohne dokumentierte Herkunft – aber anders als bei den Zufallsfunden der letzten Einträge ist er handwerklich sinnvoll gebaut und folgt einem klaren, alten Bauprinzip. Er ist eine Variation des Tom Collins.


Die Collins-Familie


Der Tom Collins ist einer der ältesten Longdrink-Klassiker: Gin, Zitronensaft, Zuckersirup, mit Soda aufgefüllt, im hohen Glas über Eis. Die Collins-Formel ist im Grunde ein Sour, verlängert mit Kohlensäure – und sie ist so robust, dass sie sich beliebig abwandeln lässt. Genau das passiert hier: Der Orange Rosemary Collins ersetzt einen Teil der Zitrone durch Orangensaft und den neutralen Zuckersirup durch Rosmarinsirup.


Die Zutaten


Über alle gefundenen Quellen hinweg besteht der Drink aus:


  • Gin (London Dry)
  • frischer Orangensaft
  • frischer Zitronensaft
  • Rosmarinsirup
  • Soda zum Auffüllen
  • Rosmarinzweig und Orangenzeste als Garnitur


Zu den Mengen muss ich ehrlich sein: Eine verbindliche Spezifikation habe ich nicht gefunden. Die Quellen – darunter eine Rezeptseite eines großen Spirituosenkonzerns – beschreiben durchgängig nur den Ablauf, nicht die Zentiliter. Andere Treffer waren automatisch generierte Rezeptseiten mit inhaltsleeren Anweisungen wie „Spirituosen ins Glas geben und zu gleichen Teilen mit den Mixern auffüllen", was bei diesem Drink schlicht falsch ist.


Wenn du eine Spezifikation brauchst, würde ich sie nach Collins-Logik ansetzen:


  • 5 cl Gin
  • 3 cl Orangensaft
  • 2 cl Zitronensaft
  • 2 cl Rosmarinsirup
  • Soda zum Auffüllen


Das ist meine Ableitung aus dem Collins-Grundgerüst, nicht die überlieferte Rezeptur – das solltest du im Text kenntlich machen, falls du es übernimmst.


Die Zubereitung


Gin, Orangensaft, Zitronensaft und Rosmarinsirup mit Eis in den Shaker, kräftig durchschütteln, bis er außen beschlägt, und in ein gekühltes, mit frischem Eis gefülltes Collins-Glas abseihen. Mit Soda auffüllen und einmal vorsichtig von unten nach oben durchrühren, damit sich der Drink verbindet, ohne die Kohlensäure zu vertreiben. Garnitur: ein Rosmarinzweig und eine Orangenzeste. Beides gehört zum Drink, nicht zur Deko – Rosmarin wirkt fast ausschließlich über den Geruch, und die Zeste liefert die Orangenöle, die im Saft nicht enthalten sind. Wer den Rosmarinzweig vorher kurz zwischen den Handflächen anklatscht, setzt die Öle frei.


Rosmarinsirup selbst machen


Die einzige Zutat, die man nicht kaufen kann. Eine konkrete Anleitung aus den Quellen: 1 Tasse Zucker, 1 Tasse Wasser und 3–4 Rosmarinzweige in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Anschließend ziehen lassen und abseihen. Praktischer Hinweis: Rosmarin gibt sein Aroma schnell und dann zunehmend harzig ab. Zehn bis fünfzehn Minuten Ziehzeit nach dem Abkühlen reichen meist; wer die Zweige über Nacht drin lässt, bekommt einen Sirup, der eher an Nadelbaum als an Kraut erinnert. Im Kühlschrank hält er etwa zwei Wochen.


Charakter


Zitrusbetont und spritzig mit einer krautig-harzigen Note darunter. Der Orangensaft bringt Süße und Rundheit, die Zitrone die Schärfe, der Rosmarin verhindert, dass das Ganze zu einem simplen Fruchtdrink wird. Ein London Dry mit deutlicher Wacholdernote harmoniert gut mit dem Rosmarin – beide sind nadelig-harzig und verstärken sich gegenseitig.

Am Ende ein Aperitif-Longdrink, unkompliziert und alltagstauglich. Kein Klassiker, aber – anders als vieles andere auf deiner Liste – ein Drink, der sauber konstruiert ist und funktioniert.

Häufige Fragen

Wie schmeckt ein Orange Rosemary Collins?

Der Orange Rosemary Collins schmeckt deutlich süß und erfrischend säuerlich und intensiv fruchtig und kräftig im Geschmack.

Wie stark ist ein Orange Rosemary Collins?

Ja, der Orange Rosemary Collins ist ein eher starker Cocktail mit höherem Alkoholgehalt. Genießen Sie ihn verantwortungsvoll.

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