
Zeit
2 Min.
Level
Einfach
Glas
Hurricane
Eis
Crushed Ice
Geschmacksprofil & Sensorik
Oreo Mudslide
Eine moderne Abwandlung des Mudslide – und anders als vieles auf deiner Liste ein Drink mit klarer Abstammung.
Der Stammvater
Der Mudslide besteht aus Wodka, Kahlúa und Baileys, meist zu gleichen Teilen, entweder auf Eis oder mit Vanilleeis gemixt. Er ist der Ausgangspunkt; die Oreo-Version ergänzt lediglich einen Keks.
Die Herkunft des Mudslide wird üblicherweise einer Strandbar auf den Cayman Islands in den 1970er-Jahren zugeschrieben. Diese Zuschreibung wird sehr häufig wiederholt, ich habe sie hier aber nicht überprüft – falls sie in deinen Text soll, würde ich sie gezielt nachrecherchieren.
Die Oreo-Variante selbst hat keinen dokumentierten Erfinder. Sie taucht spätestens seit 2002 in Online-Rezeptdatenbanken auf.
Das Rezept
Die Quellen sind bemerkenswert einheitlich:
- 3 cl Wodka
- 3 cl Kahlúa (Kaffeelikör)
- 3 cl Baileys (Irish Cream)
- 2 Kugeln Vanilleeis
- 1–2 Oreo-Kekse
Zubereitung: Alles in den Mixer geben und kurz mixen, bis die Masse glatt und cremig ist. In ein großes, vorgekühltes Glas füllen. Garniert wird mit Schlagsahne und einem ganzen Oreo, einer Cocktailkirsche oder Keksbröseln.
Die Technik
Der einzige Punkt, an dem man hier etwas falsch machen kann, ist die Konsistenz:
- Nicht überm ixen. Das Ziel ist Milchshake-Dicke. Wer zu lange laufen lässt, wärmt die Masse durch die Reibung an und bekommt einen dünnflüssigen Drink.
- Eis leicht antauen lassen. Steinhartes Eis direkt aus dem Gefrierfach blockiert den Mixer und zwingt zu längerer Laufzeit.
- Kein Eiswürfel-Zusatz nötig. Das Vanilleeis liefert Kälte und Volumen. Manche Rezepte geben trotzdem Eiswürfel dazu – das verwässert nur.
- Glas vorkühlen. Bei einem Drink dieser Konsistenz macht das einen spürbaren Unterschied, weil er sonst schnell zerläuft.
Beim Oreo lohnt sich die Überlegung, ob er mitgemixt oder erst am Ende kurz untergehoben wird. Mitgemixt löst er sich vollständig auf und färbt den Drink grau-beige; kurz am Ende zugegeben bleiben Krümel und damit etwas Biss.
Varianten
- Chocolate Oreo Mudslide: Schokoladeneis statt Vanilleeis.
- Mit Schokosirup: Ein Schuss in den Mixer oder als Spur innen ins Glas gezogen – optisch der auffälligste Effekt.
- Mit Sahne statt Eiscreme: Ergibt einen dünneren, eher shakeartigen Drink, der sich auch schütteln statt mixen lässt.
- Alkoholfrei: Wodka, Kahlúa und Baileys durch Schokoladenmilch und Kaffeesirup ersetzen.
- Glasrand: Rand mit Schokosirup bestreichen und in Oreo-Brösel drücken.
- Anderer Keks: Funktioniert auch mit anderen Schokoladenkeksen – Oreo ist ein Markenprodukt, kein zwingender Bestandteil.
Charakter und Einordnung
Süß, cremig, mit Kaffeenote vom Kahlúa und Schokolade vom Keks. Der Wodka ist geschmacklich nicht wahrnehmbar; er sorgt nur dafür, dass der Drink nicht ausschließlich aus Likören besteht. Entsprechend braucht es keinen teuren Wodka – ein sauberer Standard reicht völlig, und die verbreitete Empfehlung zu Premium-Marken ist bei einem Drink mit Eiscreme und Keks nicht nachvollziehbar.
Handwerklich gehört das in die Kategorie Dessert im Glas, nicht in die Barkultur im engeren Sinn: keine Säure, keine Balance, keine Verdünnungssteuerung. Als das, was es sein will, funktioniert es aber gut – und es ist einer der wenigen Einträge deiner Liste, bei dem sich die Quellen über die Rezeptur einig sind.
Zutatenliste
Zubereitungsschritte
Mischen Sie Wodka, Kahlua, Bailey's, Eis und den Oreo gut in einem Mixer. In ein großes mattiertes Glas geben. Mit Schlagsahne und einer Kirsche garnieren.
"Spare niemals am Eis — mehr Eis bedeutet weniger Schmelzwasser und ein länger kaltes Getränk."
Oreo Mudslide
Eine moderne Abwandlung des Mudslide – und anders als vieles auf deiner Liste ein Drink mit klarer Abstammung.
Der Stammvater
Der Mudslide besteht aus Wodka, Kahlúa und Baileys, meist zu gleichen Teilen, entweder auf Eis oder mit Vanilleeis gemixt. Er ist der Ausgangspunkt; die Oreo-Version ergänzt lediglich einen Keks.
Die Herkunft des Mudslide wird üblicherweise einer Strandbar auf den Cayman Islands in den 1970er-Jahren zugeschrieben. Diese Zuschreibung wird sehr häufig wiederholt, ich habe sie hier aber nicht überprüft – falls sie in deinen Text soll, würde ich sie gezielt nachrecherchieren.
Die Oreo-Variante selbst hat keinen dokumentierten Erfinder. Sie taucht spätestens seit 2002 in Online-Rezeptdatenbanken auf.
Das Rezept
Die Quellen sind bemerkenswert einheitlich:
- 3 cl Wodka
- 3 cl Kahlúa (Kaffeelikör)
- 3 cl Baileys (Irish Cream)
- 2 Kugeln Vanilleeis
- 1–2 Oreo-Kekse
Zubereitung: Alles in den Mixer geben und kurz mixen, bis die Masse glatt und cremig ist. In ein großes, vorgekühltes Glas füllen. Garniert wird mit Schlagsahne und einem ganzen Oreo, einer Cocktailkirsche oder Keksbröseln.
Die Technik
Der einzige Punkt, an dem man hier etwas falsch machen kann, ist die Konsistenz:
- Nicht überm ixen. Das Ziel ist Milchshake-Dicke. Wer zu lange laufen lässt, wärmt die Masse durch die Reibung an und bekommt einen dünnflüssigen Drink.
- Eis leicht antauen lassen. Steinhartes Eis direkt aus dem Gefrierfach blockiert den Mixer und zwingt zu längerer Laufzeit.
- Kein Eiswürfel-Zusatz nötig. Das Vanilleeis liefert Kälte und Volumen. Manche Rezepte geben trotzdem Eiswürfel dazu – das verwässert nur.
- Glas vorkühlen. Bei einem Drink dieser Konsistenz macht das einen spürbaren Unterschied, weil er sonst schnell zerläuft.
Beim Oreo lohnt sich die Überlegung, ob er mitgemixt oder erst am Ende kurz untergehoben wird. Mitgemixt löst er sich vollständig auf und färbt den Drink grau-beige; kurz am Ende zugegeben bleiben Krümel und damit etwas Biss.
Varianten
- Chocolate Oreo Mudslide: Schokoladeneis statt Vanilleeis.
- Mit Schokosirup: Ein Schuss in den Mixer oder als Spur innen ins Glas gezogen – optisch der auffälligste Effekt.
- Mit Sahne statt Eiscreme: Ergibt einen dünneren, eher shakeartigen Drink, der sich auch schütteln statt mixen lässt.
- Alkoholfrei: Wodka, Kahlúa und Baileys durch Schokoladenmilch und Kaffeesirup ersetzen.
- Glasrand: Rand mit Schokosirup bestreichen und in Oreo-Brösel drücken.
- Anderer Keks: Funktioniert auch mit anderen Schokoladenkeksen – Oreo ist ein Markenprodukt, kein zwingender Bestandteil.
Charakter und Einordnung
Süß, cremig, mit Kaffeenote vom Kahlúa und Schokolade vom Keks. Der Wodka ist geschmacklich nicht wahrnehmbar; er sorgt nur dafür, dass der Drink nicht ausschließlich aus Likören besteht. Entsprechend braucht es keinen teuren Wodka – ein sauberer Standard reicht völlig, und die verbreitete Empfehlung zu Premium-Marken ist bei einem Drink mit Eiscreme und Keks nicht nachvollziehbar.
Handwerklich gehört das in die Kategorie Dessert im Glas, nicht in die Barkultur im engeren Sinn: keine Säure, keine Balance, keine Verdünnungssteuerung. Als das, was es sein will, funktioniert es aber gut – und es ist einer der wenigen Einträge deiner Liste, bei dem sich die Quellen über die Rezeptur einig sind.
Häufige Fragen
Wie schmeckt ein Oreo Mudslide?
Der Oreo Mudslide schmeckt kräftig im Geschmack.
Wie stark ist ein Oreo Mudslide?
Ja, der Oreo Mudslide ist ein eher starker Cocktail mit höherem Alkoholgehalt. Genießen Sie ihn verantwortungsvoll.
Community Reviews
Reviews0
Noch keine Bewertungen. Sei der Erste!
Weitere Klassiker entdecken

Oatmeal Cookie
Oatmeal CookieEin amerikanischer Dessert-Shot aus der Familie der Süßigkeiten-Imitate – verwandt mit Chocolate Cake Shot, Birthday Cake Shot oder Cinnamon Toast Crunch Shot. Ein Erfinder ist nicht dokumentiert; der Drink kursiert seit Jahren in US-Bars und Rezeptsammlungen. Eine der ältesten auffindbaren Fassungen stammt von einem Bartender, der sechs Jahre in Portland und New Orleans hinter der Bar stand.Haferflocken sind übrigens nicht enthalten. Der Name beschreibt das Geschmacksziel, nicht die Zutaten.Das RezeptDrei Zutaten zu gleichen Teilen – darin sind sich praktisch alle Quellen einig:2 cl Irish Cream (Baileys)2 cl Butterscotch Schnapps2 cl Zimtlikör (Goldschläger oder Fireball)Zubereitung: Alles mit Eis in den Shaker, kräftig schütteln, bis der Shaker außen beschlägt – rund 15 Sekunden. In ein gekühltes Shotglas abseihen und sofort servieren.Das Schütteln ist hier keine Formsache: Es kühlt, verdünnt leicht und bindet die drei recht unterschiedlich dickflüssigen Liköre zu einer homogenen Masse.Achtung bei „Schnapps"Das ist die wichtigste Übersetzungsfalle bei diesem Drink – ähnlich wie beim „Apricot Brandy" des Paradise:Amerikanischer „Schnapps" ist kein deutscher Schnaps. Gemeint ist ein süßer, aromatisierter Likör mit meist 15–25 % vol., nicht ein klarer Obstbrand. Butterscotch Schnapps ist ein Karamell-Butter-Likör; der Standard ist DeKuyper Buttershots. In Deutschland ist er erhältlich, aber nicht in jedem Supermarkt – am ehesten im Spirituosenfachhandel oder online.Beim Zimt gibt es zwei Wege:Goldschläger – Schweizer Zimtlikör mit Blattgoldflocken, 43,5 % vol. Der klassische Weg, deutlich alkoholischer.Fireball – Zimtwhisky, 33 % vol., süßer und kräftiger im Zimtaroma.Beide funktionieren, ergeben aber unterschiedliche Drinks. Goldschläger ist trockener und schärfer, Fireball süßer und dominanter.VariantenOhne Zimt: Nur Irish Cream und Butterscotch zu gleichen Teilen. Funktioniert, ist aber deutlich flacher – der Zimt liefert die „gebackene" Note.Mit Jägermeister: Ein Spritzer wird in manchen Rezepten ergänzt. Die Kräuternote soll die Süße brechen.Als Cocktail statt Shot: Menge verdoppeln, auf Eis in ein Tumbler-Glas abseihen. Manche Rezepte ergänzen dann einen Schuss Sahne oder Half-and-Half für mehr Volumen.Mit Glasrand: Rand mit Honig oder Karamellsauce bestreichen und in zerkrümelte Haferkekse drücken. Das ist der einzige Punkt, an dem tatsächlich Hafer ins Spiel kommt – und für ein Foto der auffälligste Teil.CharakterCremig, sehr süß, mit Karamell- und Butternote und einer Zimtschärfe im Abgang. Der Alkohol ist praktisch nicht zu schmecken – ein Punkt, den mehrere Quellen ausdrücklich erwähnen und der bei einem Shot aus drei Likören mit zusammen rund 6 cl durchaus relevant ist.Handwerklich ist das kein Cocktail im klassischen Sinn: keine Spirituosenbasis, keine Säure, keine Balance. Es ist eine Aromenkonstruktion, die ein Backwerk imitieren soll – und das nach übereinstimmender Einschätzung der Quellen recht gut tut.

Orange Rosemary Collins
Orange Rosemary CollinsEin moderner Drink ohne dokumentierte Herkunft – aber anders als bei den Zufallsfunden der letzten Einträge ist er handwerklich sinnvoll gebaut und folgt einem klaren, alten Bauprinzip. Er ist eine Variation des Tom Collins.Die Collins-FamilieDer Tom Collins ist einer der ältesten Longdrink-Klassiker: Gin, Zitronensaft, Zuckersirup, mit Soda aufgefüllt, im hohen Glas über Eis. Die Collins-Formel ist im Grunde ein Sour, verlängert mit Kohlensäure – und sie ist so robust, dass sie sich beliebig abwandeln lässt. Genau das passiert hier: Der Orange Rosemary Collins ersetzt einen Teil der Zitrone durch Orangensaft und den neutralen Zuckersirup durch Rosmarinsirup.Die ZutatenÜber alle gefundenen Quellen hinweg besteht der Drink aus:Gin (London Dry)frischer Orangensaftfrischer ZitronensaftRosmarinsirupSoda zum AuffüllenRosmarinzweig und Orangenzeste als GarniturZu den Mengen muss ich ehrlich sein: Eine verbindliche Spezifikation habe ich nicht gefunden. Die Quellen – darunter eine Rezeptseite eines großen Spirituosenkonzerns – beschreiben durchgängig nur den Ablauf, nicht die Zentiliter. Andere Treffer waren automatisch generierte Rezeptseiten mit inhaltsleeren Anweisungen wie „Spirituosen ins Glas geben und zu gleichen Teilen mit den Mixern auffüllen", was bei diesem Drink schlicht falsch ist.Wenn du eine Spezifikation brauchst, würde ich sie nach Collins-Logik ansetzen:5 cl Gin3 cl Orangensaft2 cl Zitronensaft2 cl RosmarinsirupSoda zum AuffüllenDas ist meine Ableitung aus dem Collins-Grundgerüst, nicht die überlieferte Rezeptur – das solltest du im Text kenntlich machen, falls du es übernimmst.Die ZubereitungGin, Orangensaft, Zitronensaft und Rosmarinsirup mit Eis in den Shaker, kräftig durchschütteln, bis er außen beschlägt, und in ein gekühltes, mit frischem Eis gefülltes Collins-Glas abseihen. Mit Soda auffüllen und einmal vorsichtig von unten nach oben durchrühren, damit sich der Drink verbindet, ohne die Kohlensäure zu vertreiben. Garnitur: ein Rosmarinzweig und eine Orangenzeste. Beides gehört zum Drink, nicht zur Deko – Rosmarin wirkt fast ausschließlich über den Geruch, und die Zeste liefert die Orangenöle, die im Saft nicht enthalten sind. Wer den Rosmarinzweig vorher kurz zwischen den Handflächen anklatscht, setzt die Öle frei. Rosmarinsirup selbst machenDie einzige Zutat, die man nicht kaufen kann. Eine konkrete Anleitung aus den Quellen: 1 Tasse Zucker, 1 Tasse Wasser und 3–4 Rosmarinzweige in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Anschließend ziehen lassen und abseihen. Praktischer Hinweis: Rosmarin gibt sein Aroma schnell und dann zunehmend harzig ab. Zehn bis fünfzehn Minuten Ziehzeit nach dem Abkühlen reichen meist; wer die Zweige über Nacht drin lässt, bekommt einen Sirup, der eher an Nadelbaum als an Kraut erinnert. Im Kühlschrank hält er etwa zwei Wochen.CharakterZitrusbetont und spritzig mit einer krautig-harzigen Note darunter. Der Orangensaft bringt Süße und Rundheit, die Zitrone die Schärfe, der Rosmarin verhindert, dass das Ganze zu einem simplen Fruchtdrink wird. Ein London Dry mit deutlicher Wacholdernote harmoniert gut mit dem Rosmarin – beide sind nadelig-harzig und verstärken sich gegenseitig.Am Ende ein Aperitif-Longdrink, unkompliziert und alltagstauglich. Kein Klassiker, aber – anders als vieles andere auf deiner Liste – ein Drink, der sauber konstruiert ist und funktioniert.
