
Zeit
4 Min.
Level
Mittel
Glas
Tumbler
Eis
Großer Eisblock
Geschmacksprofil & Sensorik
Dieser Drink kombiniert die intensiven Aromen der Passionsfrucht mit einer sanften Vanillenote. Ein prickelndes Erlebnis mit einem Hauch von würzigem Ingwer im Abgang.
Zutatenliste
Zubereitungsschritte
Passionsfruchtsaft, Orangensaft und Vanillesirup in einem Rührglas auf Eis kalt rühren.
In ein mit Eis gefülltes Weinglas oder einen Tumbler gießen.
Mit Ginger Ale vorsichtig auffüllen.
Das frische Passionsfruchtmark als Topping obenauf geben und mit einem Minzzweig garnieren.
"Spare niemals am Eis — mehr Eis bedeutet weniger Schmelzwasser und ein länger kaltes Getränk."
Dieser Drink kombiniert die intensiven Aromen der Passionsfrucht mit einer sanften Vanillenote. Ein prickelndes Erlebnis mit einem Hauch von würzigem Ingwer im Abgang.
Häufige Fragen
Wie schmeckt ein Exotische Leidenschaft?
Der Exotische Leidenschaft schmeckt intensiv fruchtig und kräftig im Geschmack.
Wie stark ist ein Exotische Leidenschaft?
Ja, der Exotische Leidenschaft ist ein eher starker Cocktail mit höherem Alkoholgehalt. Genießen Sie ihn verantwortungsvoll.
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Orangeade
Wieder ein Eintrag, der streng genommen kein Cocktail ist: Orangeade ist ein alkoholfreies Erfrischungsgetränk – das Orangen-Pendant zur Lemonade. In Cocktail-Datenbanken läuft sie unter „alkoholfrei" bzw. „Soft Drink".Zur Begriffsklärung (wichtig für deutsche Leser)Hier lauert eine Verwechslungsfalle. Die englische Lemonade ist ein stilles, frisch angerührtes Getränk aus Zitronensaft, Zucker und Wasser – nicht das, was man im Deutschen unter Limonade versteht (nämlich jedes kohlensäurehaltige Süßgetränk). Die Endung „-ade" kennzeichnet im Englischen und Französischen genau diese Kategorie: Fruchtsaft plus Wasser plus Zucker. Daher auch Limeade, Cherryade – und eben Orangeade.Wenn du auf Deutsch darüber schreibst, würde ich das früh auflösen. Sonst erwarten Leser eine Orangenbrause und bekommen ein Rezept zum Selbstanrühren.Eine Quelle datiert den Begriff auf das Frankreich des 18. Jahrhunderts. Das ist plausibel – die Endung stammt aus dem Französischen –, aber ich habe die Datierung nur an einer einzigen Stelle gefunden und würde sie nicht als gesichert übernehmen.Die GrundstrukturVier Komponenten, mehr braucht es nicht:frisch gepresster Orangensaft – die Basisfrisch gepresster Zitronensaft – für die Säure, die Orangen allein nicht liefernZuckersirup – zum SüßenWasser – still oder mit KohlensäureAlles in einer Karaffe verrühren, kalt stellen und über Eis servieren.Eine historische RezepturEine Fassung von 1922, die ich schön konkret finde:2 Tassen Zucker2 Tassen frischer Orangensaft1 Quart Wasser (ca. 950 ml)½ Tasse frischer ZitronensaftZubereitung: Zucker und Wasser fünf Minuten kochen, dabei die Orangenschalen zugeben. Abseihen, kühlen, die Fruchtsäfte einrühren und nach Geschmack mit Eiswasser verdünnen.Der entscheidende Schritt ist das Mitkochen der Schalen: Die ätherischen Öle sitzen in der Schale, nicht im Saft. Wer sie weglässt, bekommt gesüßten Orangensaft; wer sie mitzieht, bekommt Orangeade. Wichtig ist, nur den orangen Teil zu verwenden – das weiße Mesocarp darunter ist bitter.Eine Variante ohne Kochen: Schalen und Saft mehrerer Orangen und einer Zitrone ansetzen, mindestens drei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen und dann durch ein Sieb oder Tuch abgießen.Praktische HinweiseStill oder sprudelnd? Traditionell wird Orangeade mit stillem Wasser angesetzt – das ist der Punkt, der sie zur Lemonade-Verwandten macht. Mit Sodawasser wird daraus ein spritziges Getränk; eine gängige Empfehlung ist dann etwa ein Viertel Soda auf drei Viertel Orangeade.Die Süße richtet sich nach den Orangen. Reife Navel- oder Cara-Cara-Orangen brauchen deutlich weniger Zucker als saure Ware. Historische Rezepte sind nach heutigem Geschmack durchweg sehr süß – ich würde mit der halben Zuckermenge anfangen und nachjustieren.Bitterkeit entsteht meist durch Orangensorten mit bitteren Anteilen oder durch mitgepresste weiße Schalenteile. Ein paar Körnchen Salz können die Säure abrunden.Vanille ist ein verbreiteter Zusatz in der amerikanischen Südstaaten-Variante – ein winziger Tropfen Vanilleextrakt gibt dem Getränk die Anmutung eines alten Soda-Fountain-Getränks. Das ist Geschmackssache, aber ein interessanter Kniff.Haltbarkeit: im Kühlschrank etwa zwei Tage. Frisch gepresster Zitrussaft verliert danach spürbar an Aroma.Als CocktailFalls du den Eintrag in einer Cocktail-Sammlung brauchst: Orangeade lässt sich unkompliziert alkoholisch aufziehen – 3 bis 6 cl Wodka, Rum oder Gin pro Portion, direkt ins Glas. Mit Gin geht der Drink Richtung Collins, mit Rum Richtung Punsch, mit Wodka bleibt der Orangencharakter am reinsten.Das ist die verbreitete Empfehlung mehrerer Quellen und funktioniert – aber es macht die Orangeade zum Mixer, nicht zum Cocktail mit eigenem Namen. Der Eintrag selbst bleibt alkoholfrei.
