
Zeit
2 Min.
Level
Einfach
Glas
Coupe
Eis
Crushed Ice (im Shaker)
Geschmacksprofil & Sensorik
Pornstar Martini
Der Pornstar Martini ist einer der bekanntesten modernen Cocktails überhaupt – und einer der wenigen Drinks aus den 2000er-Jahren, der es dauerhaft in den Standardkanon geschafft hat.
Herkunft
Erfunden hat ihn der britisch-ghanaische Bartender Douglas Ankrah in London, Anfang der 2000er-Jahre. Ankrah war eine prägende Figur der Londoner Barszene und Mitgründer der LAB Bar in Soho. Ursprünglich trug der Drink den Namen „Maverick Martini" – benannt nach einem Club in Kapstadt. Später setzte sich der heutige Name durch. Ankrahs Idee dahinter: ein Drink, der verführerisch, dekadent und ein bisschen unverschämt sein sollte – Genuss ohne Zurückhaltung.
Ankrah starb 2021. Sein Drink gilt seit Jahren als einer der meistbestellten Cocktails in britischen Bars; wo genau er aktuell in den Verkaufsrankings steht, kann ich dir ohne Recherche allerdings nicht seriös sagen.
Die Zutaten
Eine gängige Spezifikation sieht so aus:
- Vanille-Wodka (ca. 5 cl)
- Passionsfruchtlikör, klassisch Passoã (ca. 1,5 cl)
- Passionsfruchtmark oder das Fruchtfleisch einer halben Frucht
- Limettensaft (ca. 1,5 cl)
- Vanillesirup (ca. 1 cl)
- dazu: eine halbe Passionsfrucht als Garnitur und ein Shot Prosecco oder Champagner separat
Die Mengen variieren von Bar zu Bar teils deutlich – manche arbeiten mit fertigem Passionsfruchtpüree, andere mit frischer Frucht und mehr Sirup zum Ausgleich der Säure. Eine einzige „offizielle" Rezeptur gibt es nicht.
Die Zubereitung
Alle Zutaten außer dem Schaumwein kommen mit Eis in den Shaker und werden kräftig geschüttelt – kräftig genug, dass die Passionsfrucht die feine Schaumkrone bildet, die für den Drink typisch ist. Anschließend wird doppelt abgeseiht (Feinsieb), damit keine Eissplitter oder Kerne ins Glas gelangen. Serviert wird im gekühlten Coupe- oder Martiniglas, obenauf schwimmt die halbe Passionsfrucht.
Der Prosecco-Ritus
Das Markenzeichen: Der Schaumwein wird nicht in den Drink gegossen, sondern in einem kleinen Shotglas danebengestellt. Wie man ihn trinkt, ist Geschmackssache – manche kippen ihn hinterher, manche wechseln zwischen beiden Gläsern ab, manche gießen ihn doch hinein. Verbindliche Regeln gibt es nicht, und genau dieses kleine Spiel gehört zum Reiz des Drinks.
Charakter und Namensfrage
Geschmacklich ist er fruchtig-tropisch, süß-säuerlich und durch die Vanille cremig-weich abgerundet – zugänglich genug für Cocktail-Einsteiger, weshalb er manchmal etwas herablassend behandelt wird. Handwerklich ist er allerdings gut gebaut: Die Säure der Limette hält die Süße in Schach.
Mit „Martini" hat er im Übrigen nichts zu tun – weder Gin noch Wermut, weder gerührt noch trocken. Der Name verweist nur auf die Glasform. Wegen des Namens führen ihn manche Bars inzwischen als „Passionfruit Martini" oder unter eigenen Bezeichnungen auf der Karte.
Zutatenliste
Zubereitungsschritte
Pur: Alle Zutaten mit Eiswürfeln in ein Rührglas geben. Gut schütteln. In ein gekühltes Martini-Cocktailglas abseihen. Passionsfrucht halbieren und als Garnitur verwenden. Prosecco in ein gekühltes Schnapsglas füllen und zusammen mit dem Martini servieren.
"Klassiker aus reinen Spirituosen werden gerührt, nicht geschüttelt — das gibt eine seidige Textur ohne Luftbläschen. 30 Sekunden im Rührglas reichen."
Pornstar Martini
Der Pornstar Martini ist einer der bekanntesten modernen Cocktails überhaupt – und einer der wenigen Drinks aus den 2000er-Jahren, der es dauerhaft in den Standardkanon geschafft hat.
Herkunft
Erfunden hat ihn der britisch-ghanaische Bartender Douglas Ankrah in London, Anfang der 2000er-Jahre. Ankrah war eine prägende Figur der Londoner Barszene und Mitgründer der LAB Bar in Soho. Ursprünglich trug der Drink den Namen „Maverick Martini" – benannt nach einem Club in Kapstadt. Später setzte sich der heutige Name durch. Ankrahs Idee dahinter: ein Drink, der verführerisch, dekadent und ein bisschen unverschämt sein sollte – Genuss ohne Zurückhaltung.
Ankrah starb 2021. Sein Drink gilt seit Jahren als einer der meistbestellten Cocktails in britischen Bars; wo genau er aktuell in den Verkaufsrankings steht, kann ich dir ohne Recherche allerdings nicht seriös sagen.
Die Zutaten
Eine gängige Spezifikation sieht so aus:
- Vanille-Wodka (ca. 5 cl)
- Passionsfruchtlikör, klassisch Passoã (ca. 1,5 cl)
- Passionsfruchtmark oder das Fruchtfleisch einer halben Frucht
- Limettensaft (ca. 1,5 cl)
- Vanillesirup (ca. 1 cl)
- dazu: eine halbe Passionsfrucht als Garnitur und ein Shot Prosecco oder Champagner separat
Die Mengen variieren von Bar zu Bar teils deutlich – manche arbeiten mit fertigem Passionsfruchtpüree, andere mit frischer Frucht und mehr Sirup zum Ausgleich der Säure. Eine einzige „offizielle" Rezeptur gibt es nicht.
Die Zubereitung
Alle Zutaten außer dem Schaumwein kommen mit Eis in den Shaker und werden kräftig geschüttelt – kräftig genug, dass die Passionsfrucht die feine Schaumkrone bildet, die für den Drink typisch ist. Anschließend wird doppelt abgeseiht (Feinsieb), damit keine Eissplitter oder Kerne ins Glas gelangen. Serviert wird im gekühlten Coupe- oder Martiniglas, obenauf schwimmt die halbe Passionsfrucht.
Der Prosecco-Ritus
Das Markenzeichen: Der Schaumwein wird nicht in den Drink gegossen, sondern in einem kleinen Shotglas danebengestellt. Wie man ihn trinkt, ist Geschmackssache – manche kippen ihn hinterher, manche wechseln zwischen beiden Gläsern ab, manche gießen ihn doch hinein. Verbindliche Regeln gibt es nicht, und genau dieses kleine Spiel gehört zum Reiz des Drinks.
Charakter und Namensfrage
Geschmacklich ist er fruchtig-tropisch, süß-säuerlich und durch die Vanille cremig-weich abgerundet – zugänglich genug für Cocktail-Einsteiger, weshalb er manchmal etwas herablassend behandelt wird. Handwerklich ist er allerdings gut gebaut: Die Säure der Limette hält die Süße in Schach.
Mit „Martini" hat er im Übrigen nichts zu tun – weder Gin noch Wermut, weder gerührt noch trocken. Der Name verweist nur auf die Glasform. Wegen des Namens führen ihn manche Bars inzwischen als „Passionfruit Martini" oder unter eigenen Bezeichnungen auf der Karte.
Häufige Fragen
Wie schmeckt ein Pornstar Martini?
Der Pornstar Martini schmeckt angenehm süßlich und erfrischend säuerlich und intensiv fruchtig und kräftig im Geschmack.
Wie stark ist ein Pornstar Martini?
Ja, der Pornstar Martini ist ein eher starker Cocktail mit höherem Alkoholgehalt. Genießen Sie ihn verantwortungsvoll.
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